Freitag, 27. April 2012

Festtags-Kopftücher

Für die Hochzeit ihrer Eltern brauchten zwei kleine Zwillingsmäuse Kopfbedeckungen passend zu ihren Kleidern. Es hat Spaß gemacht, mal wieder eine richtig festliche Variante der Kopftücher zu nähen.
Hier noch mal im Detail. Mit kleiner Schleife aus Satinband und einem Knopf sowie einer Organza-Rüschenkante unten. Der hintere Stoff ist mit kleinen Blumen bestickt.
Nochmal an den Modellen:

Schnitt: Ebook Kopftuch von NupNup
Stoffe: Baumwolle und Jersey

Montag, 23. April 2012

Raglan mal anders

Ein weiterer kurzer Schlafi fehlte auf jeden Fall noch im Kleiderschrank. Dafür habe ich aus der großen Recycling-Kiste ein T-Shirt genommen, einen Stoffrest untergebracht und mit "coolem" Stoff gemixt. Das T-Shirt hatte im Brustbereich aber eine sehr damenhafte Stickerei. Die wurde dann mit einem Stück Jersey verdeckt. Darauf wieder mit Textilfarbe und Schablone gewerkelt.
Ich habe dieses Mal einen neuen Shirt-Schnitt ausprobiert. Diese Raglan-Variante, nicht gerade sondern mit deutlichem Bogen an der Schulter, fand ich ganz interessant. Angezogen sieht das richtig gut aus. Die Säume habe ich komplett vom recycelten T-Shirt übernommen, so war der Schlafi fix genäht.
Größe: Shirt 152 Hose 146
Schnitt: Shirt Ottobre 6/2010 # 33 Hose Ottobre 6/2009 # 37
Stoffe: Jersey


Mittwoch, 18. April 2012

Gerade noch gerettet

Mein Geschenk vom Osterhasen (in Gestalt meiner Schwiegermama) waren "Textilgestaltungs-Sets" von Tch*bo. Das musste ich ja gleich nach Ostern mal ausprobieren. Ich habe mich noch nie mit Textilfarbe auf genähten Sachen versucht. Vorsichtshalber habe ich als erstes Projekt aus Reststoffen ein T-Shirt bedruckt. Das klappte auch erst ganz prima. In der Anleitung war der Tipp, Sprühzeitkleber zu verwenden, damit die Schablone gut hält und keine Farbe drunter läuft. Vermutlich habe ich nicht lang genug gewartet und nach einem Tag dann die Farbe per Bügeleisen fixiert. Der Sprühkleber klebte leider noch immer sehr unschön um meine Motive. Auch nach der Wäsche sah es noch genauso schlimm aus wie vorher. Als letzten Versuch habe ich dann die Bereiche komplett in Öko Orange getränkt und alle Kleberreste waren weg. Das Shirt ist gerettet, hurra!
An die Sprühzeitkleber-Experten unter Euch: verschwindet der Kleber wirklich restlos nach 2-5 Tagen?
Diese Erfahrung wollte ich ja nicht so auf mir sitzen lassen und habe es gleich nochmal versucht. Beim nächsten Mal habe ich die Schablone dann aber mit Klebestreifen befestigt und das ging auch gut. Dafür entstand dann noch eine passende Hose und so wurde aus dem T-Shirt ein kurzer Schlafanzug für meinen Sohn.
Hier noch die Rückansicht und der Aufdruck auf der Hose:
Größe: Shirt 152, Hose 146
Schnitt: Shirt Ottobre 4/2011 # 39, Hose Ottobre 6/2009 # 37
Stoffe: Jersey

Ihr erinnert Euch noch neulich an das Probeshirt für meine Tochter? Auch hier entstand daraus nun ein kurzer Schlafanzug, nachdem ich aus mehreren Resten eine Hose zusammengestückelt habe. (Schnitt und Größe wie oben.)

Demnächst werde ich noch mal andere Sachen bedrucken. Ich finde, das sieht gut aus und ist mal was anderes. Jetzt weiß ich ja auch, wie es besser funktioniert...

Freitag, 13. April 2012

Nähtreff-Muster und Geschenke

Gemeinsam mit noch einer Nähbegeisterten biete ich seit letztem Monat bei uns einen Nähtreff an. Um die Ideenlosen zu inspirieren, hatten wir beim ersten Mal viele, viele genähte Sachen (nach Freebooks) mit. Ein paar Sachen habe ich dafür noch genäht, da ich viele Dinge zwar schon oft genäht, aber immer verschenkt habe.
Zu Ostern haben meine Kinder jeweils ein Osterkörbchen bekommen. Außen Wachstuch, innen Kunstgras (das sieht witzig aus und fühlt sich noch witziger an). Ein weiteres mit Häschen- und Frohe Ostern-Sticki auf der Rückseite gab es für einen kleineren Ostereier-Sucher. Ein solches Osterkörbchen ist beim Nähtreff auch in ganz zauberhafter Ausführung entstanden.
Schnitt: Osterkörbchen-Freebook bei farbenmix

Immer mal ausprobieren wollte ich Mug Rugs. Der erste Versuch aus Baumwolle und eingefasstem Rand gefiel mit nicht so gut, da es sich wirklich sehr umständlich nähen ließ.
Beim nächsten Versuch habe ich für die eine Seite Wachstuch verwendet und das Ganze zum Wenden genäht. Das gefiel mir schon viel besser.
Ein kleines Täschchen ist auch noch entstanden
Aus Mütze mach Körbchen lautet dieses Experiment. Aus dem Fell-Mützen Schnitt des Multi-Mützen-Mix habe ich ein Körbchen genäht. Einfach den unteren Teil der Mütze begradigt und das runde Oberteil als Boden genommen. Für die Standfestigkeit sorgt Estrichbodenrand.
Dann habe ich noch das eine oder andere Geschenk genäht. Für meinen fotobegeisterten Papa eine entsprechende Tasche.
Für das Blitzlicht habe ich Reflexfolie verwendet. Innen mit Mini-Tasche für den USB-Stick, auf dem er seine Bilder in den Fotoladen bringt und jetzt stilvoll in der Tasche nach Hause tragen kann.
Schnitt: Freebook Ratz-Fatz bei farbenmix
Stickdatei: pimpiRAZZI von Huups

Immer schon mal ausprobieren wollte ich eine Mutterpass-Hülle. Endlich ist nun jemand in meiner Nähe schwanger und ich konnte ihr eine Hülle schenken.
Dann bekam eine kleine Maus noch Nachschub an Lätzchen.
Für zwei kleine Zwillings-Mädels durfte ich diese Shirts pimpen.
(In natura kann man die Stickis besser erkennen.)

Auch wenn es mir gar nicht so vorkam, an den Fotos merke ich dann doch, dass so einiges entstanden ist in den letzten Wochen. Weiter geht es demnächst dann wieder mit mehr Kleidung.